May 09

Cloud – Skalierbarkeit und Flexibilität

Die Unterschiede zwischen virtuellen Servern und Root Servern wurden bereits mehrfach behandelt. Virtuelle Server sind bei niedrigem Preis potentiell die bessere Server-Lösung, um  schnell und kostengünstig Webanwendungen online zu bringen. Viele Anbieter haben fertige Installationsimages verfügbar, die das System in wenigen Minuten bereitstellen. Der Festplattenspeicher ist der Regel auf einem hochverfügbaren Array untergebracht, was den Zukauf einer 2. oder 3. Festplatte für ein eigenes RAID erspart, wobei das zusätzliche Backup hier nach wie vor angeraten wird.

Cloud Umgebungen haben hierbei einen wesentlichen Vorteil gegenüber den klassischen virtuellen Serverumgebungen. Je nach Lastverhalten und Nutzung der Server können hier die technischen Parameter wie RAM und Anzahl der Core flexibel verändert werden. Der Cloud Controller übernimmt die Eingaben des Kunden und stellt in wenigen Sekunden die neue Umgebung zur Verfügung. Einfacher geht es nicht mehr.

Cloud Server

Diesen Vorteil nutzen insbesondere startups oder Onlineauftritte, die zu Beginn nicht einschätzen können, welche Ressourcen Sie bei minimalem finanziellen Einsatz bereitstellen müssen. Hier gilt der Grundsatz, klein starten und beliebig nach oben skalieren. Somit wird es auch Spezialanwendungen oder Shoplösungen möglich, professionell zu agieren. Als Beispiel läßt sich hier die Diashow Software treecubes Fotoshow HD nennen.

May 02

Neuer Cloud Hosting Dienst verfügbar

Die Inter.net Germany GmbH bietet seit neuestem Cloud Hosting an. Es sind zwei Varianten verfügbar. Vor allem finde ich die Cloud interessant, da es nicht nur 10 Euro Startguthaben gibt, sondern das minutengenau abgerechnet wird. Sinnvoller Einsatz der Cloud wäre zum Beispiel ein Teamspeakserver, den man nur nutzt, wenn man mit Freunden zocken will. Das hat den Vorteil, dass der TS Server nur Kosten verursacht, wenn er auch genutzt wird. Hat man mal keine Lust zum Spielen, bleibt die Cloud abgeschalten. Eine längere Spielepause ist somit ohne weitere Kosten möglich. Die Cloud bietet aber auch weitere Vorteile im Online-Gaming Bereich. Hier denke ich zum Beispiel an Minecraft, was schnell und einfach installiert werden kann. Hat man Lust zu spielen, fährt man die Cloud hoch. Insgesamt eine gute Alternative zum Root Server mieten. Die genaue Anleitung zur Installation der Cloud ist auf den Faq-Seiten beschrieben.

Apr 16

Wichtige Root Server Befehle unter CentOS

Wichtige Befehle zum Administrieren Ihres Root Server oder VServer bei installiertem CentOS im Überblick :

yum = Paketverwaltungs- und Softwareverwaltungsbefehl, wird benötigt um Pakete zu installieren: yum install nmap (nmap = das zu installierente programm), updaten: yum update oder zu löschen: yum remove programmname.

cd = wechselt in ein Verzeichnis ( cd /home )

cd – = wechselt in das vorangegangene Verzeichnis zurück

cat = zeigt den Inhalt von Logfiles an ( cat /var/log/xxx.log )

ls = zeigt den Inhalt des Verzeichnisses an

locate = zeigt alle Dateien mit einem bestimmten Suchnamen an ( locate Name der zu suchenden Datei )

mkdir = erstellt ein neues Verzeichnis

rm -r = löscht ein Verzeichnis

nano oder vi = Schreiben und Bearbeiten von Dateien / Config

nmap -v = scannt nach offenen Ports auf dem Server ( nmap -v IP Adresse )

nmap -p = scannt nach einem bestimmten Port ( nmap -p21 / hier wird der Port 21 angefragt )

ps aux | grep = sucht nach Prozessen und zeigt den Pfad dazu an ( ps aux | grep fail2ban )

iptables-save = zeigt alle gesperrten IP Adressen und Ports an

iptables -L = zeigt alle gesperrten IP Adressen an

iptables -A INPUT -p tcp –dport xx -j DROP = sperrt einen bestimmten Port ( xx ist mit dem zu sperrenden Port zu ersetzen )

iptables -A INPUT -s xxx.xxx.xxx.xx -j DROP = sperrt eine bestimmte IP Adresse aus ( xx ist mit der entsprechenden IP zu ersetzen )

shutdown -r = startet den Server neu

tail -f = gibt die letzten Einträge aus, eignet sich hervorragend um Logdateien live zu beobachten ( tail -f /var/log/messages )

uptime = zeigt die Zeit an wie lange ein Server schon ununterbrochen läuft

wget = Herunterladen von Dateien aus dem Internet ( wget http://sourceforge.net/projects/roundcubemail/files/roundcubemail/0.7.2/roundcubemail-0.7.2.tar.gz/download ) ein Beispiel

Die Befehlsliste wird immer wieder erweitert. Es wird keine Haftung übernommen!

Apr 03

Plesk unter CentOS nachinstallieren

Sollte die Verwaltung eines CentOS Root Server doch lieber mit einer grafischen Oberfläche erfolgen, Sie aber das CentOS nicht erneut aufspielen wollen, kann  Parallels Plesk auch nachinstalliert werden.
Als erstes sollten wir mit
yum update

prüfen, ob Updates vorhanden sind. Ist das nicht der Fall oder werden Updates angezeigt und installiert fahren wir mit dem Setzen von Rechten einiger temporärer Verzeichnisse fort.
chmod 777 /tmp
chmod 777 /var/tmp/

Nun laden wir den aktuelle Plesk Auto Installer herunter und führen ihn aus.
wget -0 -http://autoinstall.plesk.com/one-click-installer | sh

Sobald die Installation ( nach ca. 20 Minuten ) abgeschlossen ist, ist Plesk unter dem Link erreichbar:

https://IP-Ihres-Rootservers:8443/

Der Benutzername lautet: root
Das Passwort: ihr Rootpasswort
Nun sollten Sie die Konfiguration von Plesk vornehmen können.
Einen Testkey erhalten Sie auf der Parallels Plesk Seite unter

http://www.parallels.com/de/products/plesk/

Mar 27

Grafische Rootserververwaltung unter Linux – Eine Vorstellung

Wer kennt das nicht, zu Hause auf dem Rechner Windows. Alle Einstellungen können bequem per Klick auf die entsprechenden Icons konfiguriert werden. Unter Rootservern mit den Betriebssystemen wie Linux bieten von Hause aus diesen Komfort leider nicht. Die Einstellungen werden über Befehle auf einer Konsole, wie Putty unter Windows, oder dem Konsolenprogramm unter Mac eingegeben. Das ist für manch einen User, der sich einen Rootserver mieten möchte, umständlich und schwierig. Das entsprechende Wissen fehlt. Natürlich findet man im Internet passenden Tutorials, aber das Einrichten einers Apache, MySQL, Postfix und BIND stellen erhebliche Hürden dar. Hier helfen Programme die eine grafische Oberfläche zum Administrieren von Rootservern zur Verfügung stellen. Die wichtigesten Vertreter sind wohl Parallels Plesk und Confixx. Beide sind über die Lizenzmodelle kostenpflichtig und greifen oft komplett in die Serverstruktur ein, sodass die Pfade der ursprünglichen Linuxversion nicht mehr stimmen. Neuere Oberflächen, wie zum Beispiel LiveConfig der Firma Keppler IT GmbH, wurden bereits in der einschlägigen Presse vorgestellt. Ein kostenfreies Programm für die Verwaltung von Rootservern ist Webmin, wobei kostenfrei auch nur zum Teil zutrifft. Denn wer 10 und mehr Domains verwalten möchte muss in die Tasche greifen. Ich empfehle, wer die Möglichkeit hat, sich alle genannten Oberflächen anzuschauen und danach zu entscheiden, mit welchem man seinen Rootserver am Besten administrieren kann. Alle haben Vorzüge.

Mar 20

Fail2ban hilft dem Administrator beim Schutz des Rootservers

Ein kleines und einfach zu installierendes Tool Namens Fail2ban hat sich in den letzten Jahren beim Sichern von SSH Zugriffen auf Rootservern etabliert. Dabei geht es, dem Ärgernis von wiederholten SSH Login Versuchen auf Rootservern, an den Kragen. Ist Fail2ban einmal installiert, protokolliert es die SSH Versuche auf unserem Rootserver mit und schliesst die IP Adresse des zu oft versuchten Zugriffes des Angreifers aus und blockiert damit weitere Login Versuche. Das nimmt dem Administrator schon einen erheblichen Arbeitsaufwand ab. Alle blockierten IP Adressen kann man sich mit cat /var/log/fail2ban.log oder mit iptables-save anschauen. Eine tägliche Kontrolle der Logfiles ist aber trotzdem angeraten.

Man kann Fail2ban auf Rootservern mit Ubuntu oder Debian oder aber auch mit anderen Distributionen über die Paketquellen installieren. Die anschliessende Konfiguration ist simple, schnell und einfach erledigt. Dazu bearbeitet man einfach die Datei unter /etc/fail2ban.conf
Hier kann man die Anzahl der Fehlversuche (voreingestellt sind 3) sowie die Sperrzeit der IP (voreingestellt sind 300 Sekunden) einstellen. Natürlich wäre es auch mögliche bei jedem Ban eine Email an den Administrator zu versenden.

Alle Infos finden Sie hier

Mar 12

Dynamische Lastverteilung durch VServer der Inter.net Cloud Hosting Plattform

Die Sicherheit, Verfügbarkeit und Stabilität der VServer wurden in diesem Blog bereits diskutiert. Wir haben den der Stelle bereits herausgearbeitet, daß VServer gerade in Bezug auf die Flexibilität viele Vorteile bieten, die bei dedizierten Rootservern nur bedingt zu finden sind.

Herkömmlich erfolgt die Lastverteilung von Rootservern über Load Balancer. Load Balancer verteilen hierbei den Traffic auf 2-n dedizierte Root Server. Wachsende Kundenzahlen werden ohne strukturelle Änderungen der internen Architektur durch die Hinzunahme weiterer Rootserver abgefangen.

Nutzen Sie aktuelle Marketing-Instrumente wie Email-Newsletter, Gutschein-Aktionen, Online-Ads oder aber auch die traditionelle Fernsehwerbung erzeugen hohe kurzzeitige Spitzenlasten.

Um auf die Lastspitzen z.B. durch eine Fernsehwerbung zu reagieren, ist ein Vorlauf von möglicherweise 24h innerhalb eines Wartungsfensters für die Hinzunahme weitere Rootserver oder einem ggf. notwenigen Upgrade der Backend Strukturen nicht akzeptabel. Zusätzlich sind die Rootserver ggf. nach kurzer Zeit überflüssig und verbrauchen Strom und Geld.

Nutzen Sie hier die dynamische Lastverteilung durch VServer. Die Inter.net Cloud Hosting Plattform garantiert die Skalierbarkeit für mittlere Lasten durch Standardkomponenten sowie die Integration weiterer dynamischer Ressourcen für Lastspitzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Skalierung erfolgt über VServer auf der Cloud-Hosting-Plattform .

Der Load Balancer nutzt differenzierte Parameter wie Anzahl der gleichzeitigen Kundenverbindungen, Antwortzeiten oder auch Kundenkriterien für die Lastanalyse und fordert vom Cloud-Hosting-Management-System automatisch zusätzliche virtuelle Server an. Die VServer werden je nach Bedarf, Art und Menge dynamisch erzeugt.

Die virtuellen Server werden bei der automatischen Installation und Integration mit den z.B. Magento-Shop-Produktionsdatenversehen versehen. Hierbei werden notwendige Netzwerkkonfigurationen mit übernommen, um z.B. Datenbanken, Shared-Storage Komponenten über VLANs zu erreichen.

Der dynamisch erzeugte virtuelle Server wird nach erfolgter Konfiguration automatisch vom Load Balancer mit eingebunden.

Die Zeit von der Anforderung des Load-Balancers bis zur vollständigen Integration in den Betrieb des VServers beträgt je nach Komplexität des Bootstrap-Prozesses ca. 60-240 Sekunden.

Werden einzelne VServer nicht mehr benötigt, nimmt der Load Balancer diese aus der Lastverteilung. Der Cloud-Hosting-Controller kann diese Ressourcen Herunterfahren bzw. je nach Setup/Konfiguration endgültig löschen.

Mar 07

Tools für Windows Rootserver

Wer sich einen Rootserver mit Windows Server 2008 R2 mietet, kommt schnell ins Schwitzen. Denn was unter Rootservern mit Linux Betriebssystemen gängige Praxis ist und an Software mitgeliefert wird, muss bei Windwos Servern erst installiert werden. Auch danach steht man oft vor einigen Problemen. Hat man bisher einen Linux Server administriert muss man bei Windows Servern umdenken. Wer zum Bsp MySQL oder PHP installieren will muss diese nachinstallieren. Windows Server IIS bringt diese von Hause aus nicht mit. Für solche Fälle hat Micorsoft Tools wie Webplattform und Webmatrix geschaffen. Diese werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier kann man fehlende Komponenten nachinstallieren lassen. Gerade bei Webplattform setzt man verstärkt auf die Installation von zusätzlichen Komponenten. Bei Webmatrix wird mehr Wert auf die Installation von Content Management Systeme und vorgefertigte Homepages gelegt. Die Tools ergänzen sich daher super. Er also nicht viel Erfahrung mit  Rootservern auf Windowsbasis hat kann sich über diese beim den Tools helfen lassen.

 

Mar 05

Windows Server

Für viele ist der Windows Server noch der Rechner, der unter dem Schreibtisch steht. Insbesondere in Firmen bietet sich hier jedoch für manche Anwendungen die Bereitstellung des Windows Server im Rechenzentrum an. Hier kommen viele Vorteile zum Tragen:

  • Sicherheit
  • Bandbreite
  • Flexibilität
  • Mobilität

Das Rechenzentrum stellt in der Regel sichere Strukturen bereit, als eine Büroumgebung. Sicherheitsdienst, chipkartengebundener Zugriff, biometrische Verfahren zum Öffnen der Türen, Strom- und Klimakontrolle, ausfallsichere Zuführung des Internet, Backupmöglichkeiten – wir könnten noch viele Punkte nennen.

In der Regel hängen die Bandbreiten im Mittelstand noch vom ADSL und SDSL ab, somit liegen diese in der Regel im einstelligen Mbit/s Bereich, der upload oftmals noch viel geringer. Nun haben wir jedoch insbesondere in der Buchhaltung Prozesse, die einen flexiblen Zugriff auf Unternehmensdaten Ihres Windows Server unabdingbar machen.

Steht der Windows Server einmal im Rechenzentrum, können Sie jederzeit mit Remote Desktop Anwendungen auf den Server zugreifen. Der Zugriff erfolgt jederzeit und ortsunabhängig. D.h., Sie sind auf einer Tagung, Konferenz, beim Kunden oder Kunden und können jederzeit die Unternehmenszahlen einsehen bzw. liefern. Der Zugriff kann von jedem Betriebssystem erfolgen. Sichert Ihre Applikation den Datentransfer nicht ab, steht auch schnell eine SSL Verbindung zur Verfügung, die auch in “unsicheren” Umgebungen wir WLAN am Flughafen oder Restaurants umgehen können.

Atomserver Atomserver XL QuadServer S QuadServer G2
Preis / Monat 49,- € 59,95 € 69,95 € 99,- €
Setup (einmalig) geschenkt geschenkt geschenkt geschenkt
Vertragslaufzeit keine keine keine keine
Betriebssystem Win Srv 2008 R2 Std Win Srv 2008 R2 Std Win Srv 2008 R2 Std Win Srv 2008 R2 Std
 Alle Preise inkl. 19% MwSt., keine Liefer- oder Versandkosten.

Die Preise verstehen sich monatlich  inkl. Windows Server 2008 R2 Std Lizenz und inkl. Mwst. Die Rootserver der Inter.net sind ab dem Rootserver XL alle mit Windows Server  2008 R2 Std verfügbar. Der Atomserver wäre auf Anfrage mit Windows verfügbar.

Feb 29

Pingzeiten und Latenzen

Viele Administratoren von Rootservern auf denen Onlinegames sowie Teamspeak laufen sollen achten verstärkt auf Pingzeiten und Latenzen. Warum eigentlich? Dazu muss man wissen was Pingzeiten und Latenzen überhaupt sind und welche Folgen schlechte Pingzeiten und Latenzen auf Rootservern haben können. Latenzen sind nichts anderes als die Zeit die ein Datenpaket benötigt vom Absender zum Zielort zu gelangen. Dabei kann es zu einer Vielzeit von Verzögerungen kommen. Vorallem ist das Interleaving von DSL Anschlüssen ein grosses Problem.
Bei Spielern ist die Pingzeit eines Rootservers wichtig, denn hier entscheidet die Pingezeit über Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne oder Instanz. Die Schnelligkeit ist das A und O und je schneller eine Pingzeit, auch Paketumlaufzeit, eines Gameserver und der Datenleitung ist, desto schneller wird die gerade gestartete Aktion durch Mausklick oder Tastatur umgesetzt. Es gibt unzählige Programme um die Pingzeiten zu testen. Eines davon ist Pingplotter. Die kostenlose Version finden Sie hier.